Sonntag, 27. November 2011

Advent, Advent ein Herzlein brennt...



Nun, wie einige wissen (diejenigen die mich kennen und diejenigen die mein Reisetagebuch gelesen haben) ist die diesjährige Weihnachtszeit sehr emotional. Sie wird überschattet von einer großen grauen Wolke. Diese Wolke trägt die Form eines gebrochenen Herzens, und es regnet viele Tränen.
Nach einer langen und anstrengenden Arbeitsnacht habe ich mir ein spätes Frühstück gegönnt. Dazu habe ich mir einen Weihnachtsklassiker angeschaut "Tatsächlich Liebe".

 Es gibt mehrere Gründe warum ich diesen Film liebe:
- Er ermutigt dazu verrückt zu sein, sich nicht zu verstellen und seine Macken nicht zu verstecken (wie etwa Jamie, der durch seine Schrägheit das Herz von Aurelia erobert)
- Er zeigt, dass es wichtig ist in allen Lebenslagen den Humor nicht zu verlieren (wie Daniel, nach dem Tod seiner Frau oder Karen nach der Entdeckung, dass Ihr Mann sie hintergangen hat)
- Er ist aus dem Leben gegriffen: nicht jede Liebesgeschichte hat ein schönes Ende
- Er belegt wie banale Begegnungen, lächerliche Situationen zu was großartigem führen können (wie bei John und Judy)
- Er macht klar, dass die Liebe wie mächtig und stark sie auch sein mag manchmal den kürzeren ziehen muss (Sarah erkennt, dass die Fürsorge für ihren kranken Bruder Vorrang hat)
- Im allgemeinen ist er ein guter Coach für Beziehungen weil er den besten Rat hat für ein Erfolgserlebnis hat: stets ehrlich, aufmerksam und bemüht an der Beziehung zu arbeiten. Denn bedeutungslose, flüchtige Momente in denen man nicht aufpasst können alles zerstören.
- Letzlich, mein lieblings Aspekt dieses Streifens: ein Ende bedeutet auch immer ein neuer Anfang. Ich zitiere aus einem anderem geliebten Film: "Ruin ist ein Geschenk, Ruin ist der Weg zur Transformation." (Eat, Pray, Love)

Ganz nebenbei bemerkt ist der Soundtrack grandios. Eine exquisite Auswahl!
Hier ein kleines Schmuckstück von Joni Mitchell, einer bewegenden Künstlerin:




Ich persönlich kann sehr gut mit Mark fühlen. Seine geheime Liebe zu der Frau seines besten Freunds entpuppt sich als aussichtlos. Er erkennt, dass er sie loslassen und nach vorne schauen muss.
Irgendwann werde ich auch soweit sein, wenn der Winter vorbei ist und der Frühling kommt.

Bis dahin wünsch ich allen einen schönen und besinnlichen ersten Advent.
Liebt und achtet was Ihr habt, erfreut Euch daran und wisst es zu schätzen!

Herzlich, Eure Paulette.

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